Samstag, 14. August 2010

Brombeer-Marmelade mit Mandeln

Wenn die Brombeeren reif sind, ist das für mich ein Zeichen, dass der Sommer fast schon wieder vorbei ist.


Nachbarins Brombeer-Strauch gibt jedes Jahr reichlich Früchte, wenn nur nicht die Dornen wären. Zeit, um für Herbst und Winter leckere Brombeer-Mandel-Amaretto-Marmelade zu kochen.

Das Rezept habe ich etwas kindgerecht abgewandelt.

Man nehme:
800 g Früchte
200g gemahlene Mandeln
500g Gelierzucker 2:1
1 oder 2 Fläschchen Mandelaroma.



Einfach nur lecker auf frischem Semmel... hmmm

Liebe Grüße,
Annette

Mittwoch, 4. August 2010

Kindermund

Neulich im Urlaub:

"Kommt, wir fahren zum Ententeich und sagen denen Hallo!"

"Hallo?!? Mama, die können doch kein Deutsch!"

"Kein Deutsch? Was sprechen die denn?"

"Oh Mama! Entisch!"

Liebe Grüße,
Annette

Dienstag, 3. August 2010

Mit 5 Jahren...


... wiegt man 18 kg und ist 112cm groß
... wiegt frau 12,8 kg und ist 99 cm groß
... trägt man Kleidergröße 110/116 und frau 98/104
... werden inzwischen ernsthafte verbale Verhandlungen mit Mama und Papa geführt
... sind Mama und Papa bei Streit sehr oft nicht mehr beste Kumpel
... ist man/frau stolz darauf, die Großen im Kindergarten zu sein
... isst man gerne Pasta mit Parmesan - und nur so - und frau ist da nicht so festgelegt und hat ganz viele Lieblingsgerichte
... kennt man/frau inzwischen die Junior-Tüte
... findet man/frau Lena ganz toll und singt zu "Satellite" mit
... ist Mama überrascht, wenn auf der Autofahrt textsicher zum "Haus am See" mitgesungen wird.
... werden die Streitigkeiten unter Geschwistern ernsthafter und wird ganz bewusst gepetzt
... duscht man inzwischen gerne und lässt Haarewaschen ohne Geschrei über sich ergehen
... ist man stolz auf seinen ersten richtigen Roller mit Fußbremse
... hat frau inzwischen einen ausgeprägten eigenen Kopf was Kleidung betrifft; man ist da nicht so wählerisch und zieht das an, was Mama hinlegt
... traut man sich zum erstem Mal dann doch in die Nordsee-Wellen, aus denen frau überhaupt nicht mehr raus zu kriegen ist
... spielt man immer noch leidenschaftlich gerne Fußball, inzwischen auch im Verein und tanzt frau Ballett
... wird man später mal Polizist und frau Ballerina im Zirkus, die Mama und Papa dann auch Freikarten gibt
... hat man Mama und Papa ganz doll lieb und kuschelt ganz lange mit Ihnen.



Liebe Silke,
ganz lieben Dank für Deine tollen 5en

Liebe Grüße,
eine stolze Mama



Mittwoch, 14. Juli 2010

Endlich angekommen!

Kennt Ihr das auch?

Da wird das Eigenheim schön gemacht. Es wird entkernt, gestaubt, geputzt, geschraubt und und und... Irgendwann wird eingezogen und drinnen wird alles schön gemacht. Die Kisten ausgeräumt, die Deko findet ihren rechten Platz. Man gewöhnt sich an die neue Umgebung, verinnerlicht die fremden Geräusche und Gerüche.

Man beginnt sich zu Hause zu fühlen.

Und ganz plötzlich sind 5 Jahre vergangen.

Und noch immer hängt das zweckmäßige, auf die schnelle in eine Klarsichthülle gelegte und mit Tesa ans rechte Fenster gehängte Etwas an der Scheibe.

Es ging ja auch so all die Jahre. Aber mal Hand auf's Herz. Baumarkt-Nummern.. ... ... das passt nicht. All das, was mir so gefällt, hat dann erstmal den Budget-Rahmen gesprengt und so sind 5 Jahre vergangen und die fehlende vernünftige Nummer ist in Vergessenheit geraten.

Bis... ja, bis letzten Samstag. Bei des Gatten liebsten Geschäfts ("Lass-uns-mal-eben-bei-Strauss-gucken") sah ich diese Nummern. Schlicht, schön, verzinkt. Wie gemacht für unser Haus.



Liebe Grüße,
Annette

Samstag, 10. Juli 2010

Puh!

In & Out



In = rechte Seite
Out = linke Seite

Und es soll noch heißer werden!

Liebe Grüße,
Annette

Freitag, 9. Juli 2010

Kleines Fest im Grßen Garten

Gestern rief das "Kleine Fest im Großen Garten". Bei traumhaftem regenfreiem Sommerwetter durften wir wieder einmal die schönen Darbietungen erleben.

Aber jede Bühne ist es wert, sei es "Eure Mütter" oder Madame Chapeau, eine Hutmacherin, die aus alltäglichen Materialien die unglaublichsten Kopfbedeckungen kreiert. Leider habe ich es versäumt behüteten Besucher zu fotografieren. Und als wir zum Stand kamen, war leider alles vorbei und eine traurige Kleine Maus musste mit einem Eis von "Eis Ali" getröstet werden.


Wenn man ganz harmlos eine Portion Eis bestellt und erwartet, dass
man diese unverzüglich uns sofort bekommt, hat man sich aber sowas von getäsucht. Eis-Ali jongliert mit dem Eis und macht uns den einen oder anderen Strich durch die Rechnung.


Bauchreden auf Hamburgerisch

Werner Momsen


Ein 'Kleiner Zauberer'

Desimo


und ein "Großer Zauberer"

Hans Klok


Und wenn ich ehrlich bin, so hat mir doch die charmante Art und Weise, einfachste Zaubertricks zu erleben, besser Gefallen, als die mit dramatsichen Posen perfekt durchgestylte Art, Frauen mit Schwertern zu durchbohren. Aber mal so nah dran zu sein und trotzdem nicht erahnen zu können, wo sie denn nun sind, das war schon mächtig beeindruckend.

Und ganz ganz viele andere schöne Dinge, sogenannte Walk Acts, die einem immer wieder mal so eben im Garten entgegenkommen:



Antilopen


Seepferdchen


Jottenjol


Drachentöchter



Und noch so vieles mehr... Das "Kleine Fest im Großen Garten" ist immer ein Erlebnis. Besonders schön, war es diesmal, weil unsere beiden Großen mit offenen Augen und Mündern den Abend erlebt haben. Das war für die Mama dann doch das Schönste am Abend.

Es war toll, bis zum nächsten Sommer.

Annette

Mittwoch, 7. Juli 2010

Jungs, Ihr wart toll....

Danke für dieses "Sommermärchen".

Schade, dass es nun vorbei ist.

Es hat Spaß gemacht, Euch zuzuschauen, Eure Spielfreude zu beobachten. Alles hat gepasst und funktionert.

Nur leider heute nicht!




Annette

Sonntag, 4. Juli 2010

Fußball II.

... oder "Mensch Kinder, wie die Zeit vergeht!"

WM 2006


heute




Was sind schon 4 Jahre? Der Zeitraum zwischen den Spielen? So lang kommt es einem doch nie vor, denn wie heißt es so schön: "Nach der WM, ist vor der EM!" Gleich im Herbst geht's doch schon wieder weiter.

Aber beim Anblick der Bilder wurde mir doch ein wenig weich ums Herz.

Sommer 2006:
Unsere Beiden sind gerade mal 10 Monate alt, der Schnuller ist das Liebste und Wichtigste. Gesprochen wurde nicht viel, geschrien umso mehr. Die Eltern hatten erst 10 Monate Kinderdasein verinnerlicht. Das war eindeutig zu wenig Zeit, um zu begreifen, dass es gar keine gute Idee ist, mit dem Nachwuchs zum "Mini-Public-Viewing" in den Tennisverein zu gehen. Ich weiß es noch, als wäre es erst gestern gewesen. Eröffnungsspiel unserer Jungs gegen - wer war das noch gleich? - Costa Rica. Ole und Gretha wohlauf und guter Dinge. Dann das erste Tor, lauter Torjubel. Torjubel? Diese Geräusche waren den beiden so fremd, so dass ich das meiste vom Spiel dann doch in aller Ruhe und Stille zu Hause gesehen habe.

Sommer 2010:
Unsere Beiden sind fast 5 Jahre alt, der Schnuller ist vergessen. Aktuell sind Fußball-Karten das Wichtigste. Zum Glück reichen Karten und es muss kein Sammelheft her. Gesprochen wird viel, geschrien wird immer noch. Streiten ist ganz groß in Mode. Die Eltern haben inzwischen 5 Jahre Kinderdasein verinnerlicht, so dass nun Public-Viewing kein Thema mehr ist. Die Ausdauer der Beiden reicht inzwischen für Nationalhymne und die ersten 10 Minuten. Und diese 10 Minuten werden eifrig mitkommentiert.

"Mama, da ist Podolski!" "Po, Po, Podolski!".

"Und da... da ist Ölzil!" "Ölsil.. Mama, was für'n lustiger Name"

"Foul.... Foul"...

Ja, Ja.. und bei der nächsten WM 2014?

Liebe Grüße,
Annette

Freitag, 2. Juli 2010

Fußball-Wochenende

Wir schreiben das erste Juli-Wochenende.
Das heißeste Wochenende 2010 - bis jetzt.

Für alle Fußball-Begeisterten gab es einen Pflichttermin.

Natürlich Fußball-Gucken beim Private Viewing...






PS: Gut, dass Mama nicht störend durchs Bild gelaufen ist.

Finale, ... wir kommen...
Das wäre doch gelacht, wenn wir das jetzt nicht schaffen.

Liebe Grüße,
Annette

Donnerstag, 1. Juli 2010

Freitag, 25. Juni 2010

Kuschelzone

"Ein Kissen hätte ich gerne, 40x 40, und was mit Blumen und am liebsten noch meinen Namen drauf...und und und.."

Ein kleines Kuschelkissen wäre ja zu profan und so habe ich mich an mein erstes Rüschenkissen gewagt.



Solange man weiß, wie lang die Rüsche sein muss, ist eigentlich alles ganz einfach. In einem schlauen Buch stand:

Man nehme jeweils die 3fache Länge der beiden Seiten und kräusel das ganze auf die gewünschte Länge ein. Das wird dann rechts auf rechts an eine Kissenseite genäht.

Soweit so gut. Dann hatte ich mir vorgenommen, dass keine sichtbaren, unschöne und fransige n Nähte zu sehen sind. Um dieses Ergebnis zu erzielen, wird die "Französischen Naht" verwendet. Diese Naht wird eigentlich - so ist es zu lesen - bei dünnen Stoffen verwendet. Macht auch Sinn, denn bei 3 Lagen Stoff, von denen eine Lage die Rüsche ist, bei der man somit noch mehr Stoff zum zusammennähen hat, erhält man am Ende schon eine ziemliche Wulst. Allerdings stört das nicht so beim Kissenbezug.



Liebe Grüße,
Annette

Freitag, 18. Juni 2010

Deutschland - Serbien ( 2:1)

Für das 2. Vorrundenspiel sind wir nun bestens gerüstet.

1) Shirts
2) Fan-Schminke
3) Vuvuzela



Meine Einschätzung:
Nach der 1. WM-Woche ist doch ganz klar, wer hier Favorit ist. Nach dem Auftritt der anderen vermeintlichen Favoriten, sehe ich den 4. Stern klar und deutlich vor mir.

Deutschland vor....

Donnerstag, 17. Juni 2010

Nord trifft Süd

Sollte sich ein Norddeutscher als ebensolcher zu erkennen geben?



Das kann natürlich gefährlich werden. Man weiß ja nie, auf wen man trifft.

Ich habe vorgesorgt, denn ich gehe mal davon aus, dass es am kommenden Wochenende doch so einige Sprachprobleme und verbale Missverständnisse geben wird.

Schwäbisch ist halt nicht meines. Und so bin ich gewappnet und hoffe auf Verständnis, wenn ich das ein oder andere Mal auf Hochdeutsch nachfragen muss. Dabei habe ich beste Unterstützung an meiner Seite: Eine Schwäbin auf der einen und eine Fränkin auf der anderen Seite. Multikulti sozusagen.

Liebe Grüße,
Annette

Dienstag, 15. Juni 2010

Holunderblüte

Vor einem Jahr habe ich meinen ersten Holunderblütensirup hergestellt.

Das ging so einfach und ist so lecker, dass dieses Jahr gleich mehrere Flaschen produziert werden müssen.

Selbst bei uns im Garten blüht der Holunder. Allerdings beschert er uns nur eine Vielzahl von Blüten in unerreichbarer Höhe. Im nahegelegenen Wald sind dagegen Büsche in reichlicher Zahl vorhanden, so dass am Wochenende ein Fahrradausflug mit meinen beiden Großen das Ereignis des Tages war.




Liebe Grüße,
Annette

Montag, 14. Juni 2010

Gretha trifft...

... auf Antonia!

Auch ich habe nun den Schritt in Richtung Kleidung gewagt.

Nachdem ich nun weiß, wie man Bündchen annäht, damit der Hals so aussieht, wie der aussehen soll und nicht absteht, steht der Vervielfältigung von ebensolchen Shirts nun nichts mehr im Wege. Dehnen, immer schön dehnen heißt das Zauberwort. Von alleine wäre ich nie drauf gekommen.

Jetzt fehlt nur noch der Trick-17, um Nahtzugaben ruckizucki hinzuzufügen. Aber der Besuch eines 1-Abend-Nähkurses hat hier nichts Entscheidendes gebracht. Ich werde nun das Schnittmuster kopieren. Dieses dann auf eine Kopierunterlage legen und einmalig eine Nahtzugabe hinzufügen. Ausschneiden und fertig ist mein Schnittmuster inkl. Nahtzugabe. Macht wahrscheinlich jeder so, nur ich brauche ein wenig länger um auf die Lösung zu kommen.

Liebe Grüße,
Annette

Sonntag, 13. Juni 2010

Die Technik hat uns fest im Griff

So langsam kommt Frau in das Alter, wo Sätze wie

"Früher war alles anders!"
oder
"... ist auch nicht mehr das, was es mal war!"

immer häufiger fallen.

3 Wochen lang war ich out of order, nicht voll funktionsfähig oder ganz einfach ausgedrückt, ohne Fotoapparat.

Aber der Reihe nach...

Ich sag nur, die Kameras von früher waren viel robuster als heute, halten viel mehr aus. Stürze zum Beispiel. Ja, ja, ich weiß. Man hat sorgsam mit einer Kamera umzugehen. Sie ist zu hüten, wie der größte Schatz. Den Orden des besten Hüters werde ich in diesem meinem Leben nicht bekommen, denn meine Kamera ist mir heruntergefallen - ins weiche Gras.

Sie ging auch noch einige Tage, aber dann beschloss sie, es nicht mehr zu tun. Nach einer unerfreulichen Begegnung mit einem Internet-Händler, habe ich das gute Stück direkt an den Hersteller geschickt. Das Zauberwort "Gewährleistung" wird das Ganze zu einen guten Ende führen, dachte ich mir. Ich hatte mich allerdings zu früh gefreut, denn scheinbar saßen Profis am anderen Ende und die erkannten sogleich, dass unsachtgemäßes Verhalten zu dem Defekt geführt hatte. Adieu Gewährleistung.

99,00€ sollte eine Reparatur für ein Gerät kosten, dass es inzwischen neu für 170€ gibt (im Januar kosteste das gute Stück noch 200€). Der Preisverfall ist gigantisch.

Eine Reperatur kam also nicht in Frage. Haftpflichtschaden daraus machen? Ich bin doch kein Betrüger! Verkaufen?

Ein Blick bei ebay und ich habe beschlossen, das defekte Gerät zu "verscherbeln". "Verscherbeln" kann man gar nicht sagen, denn die Geräte, die ich beobachtet habe, haben durchschnittlich 50€ gebracht. 50€ für eine kaputte Kamera.

So... also 170€ für eine Neue
- 50€ Gewinn für eine Defekte
macht 120€ Euro Kosten für eine Neue.

Demgegenüber gestellt 100€ für die Reparatur einer Alten.

Macht nach Adam Riese 20€ für eine nagelneue Casio EX H-xx.

Ein super Schnäppchen!!!

Liebe Grüße,
Annette

01.06.10


01.01.10, 01.02.10, 01.03.10, 01.04.10, 01.05.10

Liebe Grüße,
Annette

Sonntag, 30. Mai 2010

Ich bin Lena!

Frei nach "Wir sind Papst!", bin ich ab sofort Lena.

Warum?



Ehre, wem Ehre gebührt, sage ich nur. Patriotismus ist das eine, aber Lokal-Patriotismus ist etwas ganz anderes. Ist quasi das Tüpfelchen aus dem I, ist der ArmeSan auf der Pasta, der Michschaum auf dem Latte. Kurz: ohne Lokal-Patriotismus fehlt etwas ganz Entscheidendes.

Als waschechter Hannoveraner, der nun nur in einem Vorort von Hannover wohnt, kann man gar nichts anderes sagen als "Ich bin Lena!". Da reicht ein schnödes "Wir sind Lena!" gar nicht mehr aus.

Toll, hast Du das gemacht!!

Samstag, 29. Mai 2010

Servicewüste Deutschland...

Das wird ein "Ich fass es nicht-Post"!


Meine Camera scheint einen Defekt zu haben. Vor zwei Tagen war die Welt noch in Ordnung. Da wurden noch fleißig die Wunder der Natur, die vor einigen Wochen kurz vor der Explosion standen, fotografiert und gleich auf den Computer geladen. Alles OK, die Camera schnurrte wie ein liebesvolles Kätzchen. Alles war zu meiner Zufriedenheit.

Keine 24 Stunden später wollte sie nicht mehr, wie ich wollte. Sie lässt sich nicht mehr anstellen und antwortet stattdessen mit ganz unangenehemen Geräuschen. Akku wurde geladen. Nichts passiert. Mir ist sie nicht hingefallen und laut Aussage meiner Großen, soll das ihnen auch nicht passiert sein. Aber ich befürchte dennoch schlimmeres.

Soweit so gut, es gibt ja Gewährleistung. Mal schauen.

Problem ist nur: Da die Camera ein Geschenk ist, habe ich keine Rechnung und vom Übergeber hatte ich auch nicht die Hoffnung, dass auch dieser noch eine hatte (das zeigt die Erfahrung). Kein Problem sagte ich mir, rufst Du beim Händler an und bittest um eine Rechnungskopie.

Was jetzt folgt ist ein "un-beispielhaftes" Verhalten im Dienstleistungsbereich:


"Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

für eine Rechnungskopie überweisen Sie uns bitte 25,- EUR Aufwandsentschädigung auf folgendes Konto.

bla bla bla bla bla bla bla

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Service-Team



Mir ist beim Lesen die Kinnlade heruntergefallen.

Annette

Freitag, 28. Mai 2010

Konfuzius sagt...

Es gibt niemanden, der nicht isst und trinkt,
aber nur wenige, die den Geschmack zu schätzen wissen.

Wie wahr, denn wir alle wissen doch eigentlich, dass zu einem wirklich guten Essen auch wirklich gute Zutaten nötig sind, damit es schmeckt.

Um also eine tolle "Chinesische Nudelpfanne" zuzubereiten, bedarf es daher der folgenden drei Saucen:



Das mögen selbst unsere Großen:



Man braucht für 4 hungrige Personen:

1 Paket "Quick Cooking Noodles" aus dem Asia-Laden
Nach Augenmaß Gemüse nach Belieben (Möhren, Champignons, Paprika, Brokoli....)
500g Fleisch nach Belieben (bei uns ist es Geflügel)
1 Zwiebel

Sesam-Öl
Brauner Zucker
Chili-Öl
Soja-Sauce - salzig, Soja-Soße - süß und Fisch-Sause (aus dem Asia-Laden)
gebrannte Sesam-Körner

Die Nudeln in einem großen Topf mit heißem Wasser (aus dem Teekocher) ca. 20 Minuten ziehen lassen (sie sollten nicht allzu weich sein).

Parallel das kleingeschnittene Fleisch in Sesam-Öl (man kann natürlich auch normales Pflanzen-Öl verwenden) anbraten. Anschließend das Fleisch aus dem Topf nehmen und warmstellen. Die grob geschnittene Zwiebel anbraten, dabei je nach Geschmack etwas Chili-Öl für die Schärfe dazugeben. Sobald die Zwiebel glasig ist, braunen Zucker darüber streuen und das Gemüse dazugeben. Das ganze solange auf kleiner Flamme/niedriger Stufe köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Anschließend das Fleisch und die Nudeln dazugeben und alles vermengen.

Der Topf/Pfanne kann nun schon vom Herd genommen werden.

Nun kommt der Clou - der einzigartige Geschmack:

Nach Gefühl die Saucen dazugeben. Man kann erstmal mit 2 Esslöffel beginnen, die werden aber nicht reichen. Ich schütte wirklich nach Gefühl und Augenmaß einfach jeweils die salzige, die süße und von der Fisch-Soße in den Topf. Wobei von der salzigen am wenigsten verwendet werden darf. Alles gut vermengen und abschmecken. Nach Bedarf etwas von den Saucen dazugeben.

Fertig.

Als Topping gebe ich noch etwas gebrannte Sesam-Körner dazu. Das ist quasi der Parmesan der China-Nudeln - lecker.

Bei Kleinen Kindern sollte man mit dem Chili-Öl vorsichtig sein. Ich habe mir nun angewöhnt, es nicht in den Topf zu geben, sondern stattdessen auf den Tisch zu stellen. So gibt es eine kindgerechte Variante und ein jeder kann sich seine eigene Schärfe zusammenstellen.

Guten Appetit!
Annette

Montag, 24. Mai 2010

Das größte Glück der Erde...

... liegt auf dem Rücken der Pferde

Und so machten wir uns am Pfingstmontag auf zur Pferderenn-Bahn. Spannend waren natürlich die Pferde, die von Papas Schulter noch besser zu sehen waren.

Und auf dem Rücken der Pferde lag bzw. saß so manches Glück. Allerdings nur für denjenigen, der es auch wagte, sein Geld zu verwetten.


Aber noch besser war das Rahmenprogramm.

"Papa, das ist doch die Singa!"
"Singa? Wer?"
"Papa, die Singa von Tanzalarm"
"Tanzalarm?"


Immerhin wusste Papa wer das ist:


Liebe Grüße,
Annette

Dienstag, 18. Mai 2010

Mein Freund der Baum... (II)

Dieses Lied geht mir derzeit nicht aus dem Sinn...





Es ist doch wunderschön und traurig zugleich!

Liebe Grüße,
Annette

Mein Freund der Baum...

Über 100 Jahre wurde die Eiche in unserer Straße. Ein gesegnetes Alter, selbst für Bäume. Nun ging sie dahin bzw. sie wurde gegangen. Nachdem Pilzbefall diagnositziert wurde und Gefahr für Leib und Leben bestand, wurde kurzer Prozess gemacht. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wofür die Eiche über 100 Jahre brauchte, schafften Maschinen und Menschen innerhalb von 2 Stunden: Die Demontage eines Baumes:









Jetzt ist es ganz nackt und hell und ungewohnt vor unserem Haus.
Schade...

Liebe Grüße,
Annette

Montag, 17. Mai 2010